Martin, Wie schätzt du deine Chance ein in Hannover von Anfang an zu spielen oder zumindest länger als gegen Schalke 04?

Martin: Meine Vorbereitung läuft bisher sehr gut und ich würde schon gerne 90 Minuten spielen, aufgrund der fehlenden Spielpraxis nach der langen Verletzungspause ist jedoch kaum damit zu rechnen.

 

Wie stehen derzeit deine Chancen in der Nationalelf Tschechiens?

Martin:  Als ich nicht verletzt war stand ich ja immer im Aufgebot. Nach dieser Verletzung ist es nicht so einfach wieder heranzukommen obwohl es eine realistische Chance gibt. Als ich meine Nationalmannschaftskarriere startete hatte ich namhafte Weltklassespieler vor mir, heute ist es vielleicht ausgeglichener deshalb glaube ich an meine Chance.

 

Woran denkst du liegen die Gründe für diese vielen Langzeitverletzten. (Amanatidis, Vasoski, Bajramovic und Preuß sogar Karriereende? Ist das persönliches Pech oder gab es gar Fehler die gemacht wurden?

Martin:  Das kann man so nicht sagen, so etwas passiert schon mal. Das ist nun mal der Sport, es ist immer bitter aber es passiert auch immer wieder.

 

Man konnte zuletzt lesen dass dir eine moderne Art der Akkupunktur die letzten Heilungsschritte gebracht haben, was genau können wir uns darunter vorstellen. (Extra für Norbert!)

Martin: Ja genau es ist wie eine Akkupunktur. Es wird nur eine einzige Nadel gesetzt, die Nadel ist wesentlich länger als die normalen Akkupunkturnadeln und sie wird sehr tief und schmerzhaft in den Muskel eingestochen. Mir hat es immerhin sehr geholfen

 

Wie war das Gefühl am Samstag gegen Schalke endlich wieder auf dem Platz zu stehen?

Martin: Das war wie ein hochverdientes Geschenk. Ich wurde endlich für meine Arbeit belohnt und ich sehe den Fußball nach so einer Verletzung mit ganz anderen Augen.

 

Während deiner Verletzung hast du sogar bei einem Heimspiel mal im Block gestanden, wie kam das und wie hast du das empfunden?

Martin:  In meiner Stammkneipe wurde ich von ein paar Freunden angesprochen und sie haben mich dann mal eingeladen im Block zu stehen. Es ist interessant das mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und zu sehen dass auch die Fans nach dem Spiel so kaputt sind wie die Spieler. Das anfeuern, jubeln und singen schlaucht die Fans doch ganz schön.

 

Wie geht ihr Mannschaftsintern mit den Fanbelangen um, sprich Stadionverbot, Pyroaktionen, Polizeigewalt?

Martin: Wir bekommen das gar nicht so intensiv mit, im Spiel kann man sich gar nicht darauf konzentrieren. Wir bemerken zwar das da was los ist wenn mal Polizei aufläuft oder wenn Protechnik abgefeuert wird aber wir können uns darauf nicht konzentrieren. Ich lese es erst meistens danach in der Zeitung aber ich glaube nicht alles was dort geschrieben steht.

 

Verfolgst du das Forum auf der Eintracht Homepage?

Martin: Nicht so sehr, ich überfliege meist die Titel aber wenn etwas Interessantes dabei ist dann lese ich auch das gerne. Auf der Eintracht Homepage lese ich meistens den Pressespiegel.

 

Warum hast du dich damals für die Eintracht entschieden und nicht für Juventus Turin?

Martin: In erster Linie weil es für mich eine Ehre ist in der Bundesliga spielen zu dürfen. Die Eintracht wollte mich damals unbedingt und ich sah in Frankfurt eine wesentliche bessere Perspektive für mich als bei Juventus. Wenn ich mir heute das Stadion, die Zuschauer und die Fans ansehe fühle ich micht bestätigt und bin froh hier zu sein.

 

Ist die Eintracht ein Traumverein oder doch eher Clubs wie Real Madrid, Barca oder Chelsea?

Martin: Mein Traum war immer im Ausland Fußball zu spielen und vor allem den Fußball zu genießen, genau das kann ich hier sehr gut. Schon als kleiner Junge und Jugendfußballer habe ich die Bundesliga verfolgt und beobachtet und die Bundesliga war immer schon sehr interessant für mich.

 

Wann hast du dich das erste Mal mit dem Thema oder Namen Eintracht Frankfurt auseinander gesetzt?

Martin: Das war so ca. 1 Jahr bevor ich hierher wechselte, da habe ich mich ganz speziell mit der Eintracht beschäftigt und jetzt bin ich hier.

 

Wie gefällt es dir hier, die Stadt, das Umfeld, die Menschen?

Martin: Frankfurt ist eine große und schöne Stadt, ich bin mehr als zufrieden. Die Menschen sind nett und freundlich und hier gibt es auch nicht das totale Verkehrschaos wie in anderen großen Städten.

 

Wie bereitest du dich auf ein Spiel vor? Hast du ein bestimmtes Ritual oder eine Eigenschaft?

Martin: Jeder Spieler hat so seine Art und Weise oder seine Eigenheit sich vorzubereiten aber man redet da nicht so gerne drüber. Wenn man mal ein gutes Spiel gemacht hat dann versucht man sich beim nächsten Spiel abergläubisch zu verhalten und alles so zu machen wie beim letzten Spiel.

 

Wie war das Gefühl damals in deinem ersten Spiel für die Eintracht in Berlin gleich mit 3 Toren aufzutreten und im folgenden Heimspiel dann nochmal Torschütze gegen Bielefeld?

Martin:  Wahnsinn! Unglaubliche Massen an Gefühlen,..erstes Spiel im Ausland und gleich Torschütze. Gegen Bielefeld das war noch besser, vor den eigenen Fans und in diesem Stadion war es eine Ehre für mich!

 

Wie kommst du mit deinen Mannschaftskollegen klar? Grade jetzt mit Halil Altintop als Sturmpartner?

Martin: Halil und die ganze Mannschaft ist eine Supertruppe, mit den Jungs macht es immer Spaß.

 

Motiviert dich die Verpflichtung von Halil?

Martin: In erster Linie hat mich Halils Verpflichtung sehr gefreut. Eine Verstärkung im Sturm konnten wir gut gebrauchen. Ich für meinen Teil habe gezeigt was ich kann und bin froh dass ich mit Halil Unterstützung bekomme, mit zwei Stürmern ist es einfacher auf dem Platz.

 

In welcher Position siehst du dich persönlich am stärksten? Als alleinige Spitze, Doppelspitze auf den Außen oder als hängende Spitze?

Martin: Außen eher nicht, ich will immer vorne sein egal wie. Als Doppelspitze mit einem zweiten Stürmer ist es am einfachsten.

 

Mit welchem Mannschaftskollegen würdest du gerne deinen Urlaub verbringen wollen?

Martin: Mit Ümit, ich komme sehr gut mit ihm klar. Letztes Jahr war ich auch mit ihm zusammen in Griechenland und außerdem ist er mein Zimmerkollege.

 

Wo siehst du dich in 5 Jahren?

Martin: Ich wünsche mir vor allem das ich Gesund bleibe und keine Verletzungen mehr erleide, alles andere kommt von ganz allein.

 

Wer kümmert sich um deine Homepage? www.martinfenin .com

Martin: Das macht eine Agentur in Tschechien in Absprache mit mir, meist telefonieren wir und besprechen alles oder führen auch Interviews.

 

Das war es soweit mit diesem Interview. Danke an Martin Fenin und das Eintracht Museum. Im Eintracht Museum gab es obendrein noch einen Kindergeburtstag und Martin verteilte eifrig Autogramme und kam auch jedem Fotowunsch geduldig nach.

www.fussball.de
Pages to the People

EFC Kraichgau Adler auf Facebook

 

Es sind noch ...
Bis zu Aue!
Bin dann mal weg!

Homepage Archiv

www.sge-archiv.jimdo.com

FGV FGV
Jede Woche NEU!! Klick mich!!! Jede Woche NEU!! Klick mich!!!